Montag, 11. Februar 2013
Mindestens 60 Verletzte bei Tornados in USA
Die USA kommen derzeit mit Blick auf das Wetter nicht zur Ruhe: Nach dem Schneechaos im Nordosten des Landes mit mehreren Toten richtete nun in Teilen des US-Staates Mississippi ein Tornado erhebliche Schäden an. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens 60 Menschen verletzt. In der Stadt Petal wurden mindestens 100 Häuser verwüstet.
Der Sturm deckte reihenweise Häuser ab, beschädigte öffentliche Gebäude wie Schulen und eine Universität. Im Zusammenhang mit dem Schneesturm im Nordosten der USA waren neun Menschen ums Leben gekommen. Am Sonntag hatte sich in den betroffenen Gegenden die Lage entspannt. Knapp 300.000 Haushalte waren noch ohne Strom, der Verkehr normalisierte sich nach und nach. Besonders betroffen war der Bundesstaat Massachusetts, wo noch 230.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten waren. Einsatzkräfte räumten Straßen und Gehwege, am Flughafen von Boston gab es weitere Verspätungen und Flugausfälle. Rund tausend Menschen waren in Notunterkünften untergebracht. In Boston blieben die Schulen am Montag geschlossen.
US-Präsident Obama unterzeichnete für den ebenfalls schwer betroffenen Bundesstaat Connecticut eine Notfallerklärung, mit der dem Staat Hilfe zugesichert wird. Gouverneur Malloy erklärte, nahezu alle Landkreise hätten eine Rekord-Neuschneemenge verzeichnet. Am Sonntagabend waren in Connecticut noch rund 7.600 Haushalte ohne Strom, im Bundesstaat Rhode Island rund 52.000.
Quelle: APA
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